Das Projektblog für die trnd-Zahnpflegeexperten: Hier gibt's die aktuellen Projektnews und Diskussionen rund um das trnd-Projekt für die parodontax® Zahncreme mit Fluorid.

parodontax – Feedback auf Eure Fragen Teil 7.

Liebe Projektteilnehmer,

heute haben wir nun gleich noch einmal Antworten auf Eure restlichen Fragen! :-)

Von trnd-Partner newlake: Stimmt es, dass es gesundheitsschädlich sein kann, wenn man permanent kleine Mengen Zahncreme verschluckt (z.B. durch unvollständiges Ausspülen des Munds)?

Es ist tatsächlich richtig, dass es beim Zähneputzen zum Verschlucken kleiner Mengen von Zahncreme kommen kann, wenngleich Zahncremes als Kosmetika natürlich generell nicht zum Verzehr vorgesehen sind.

Diese kleineren Mengen von täglich etwa 1 Gramm Zahncreme sind jedoch vollkommen unbedenklich und gehen in die toxikologische Bewertung einer Zahncreme immer auch mit ein.

Von trnd-Partner Angelbabys: verwies auf den aussergewöhlichen Geschmack, den 70% aktiven Inhaltsstoffen und dem Flourid! Er meinte, dass sei ja alles schön und gut, dennoch sei eine dauerhafte Behandlung mit Flourid nicht gut. Wenn man es kurze Zeit
nimmt hilft es wie auf der Packung beschrieben aber wenn man es auf dauer nimmt dann sei es schädlich! Auch für Kinder sei eine hohe Dosis sehr gefährlich!

Hier liegt möglicherweise eine Verwechslung vor mit Fluor, einem starken Zellgift und Fluorid als wichtiger und zahnmedizinisch seit langem akzeptierter Substanz für die Zahnschmelzhärtung.

Fluorid ist in den für Kosmetika zugelassenen Konzentrationen auch bei täglicher Anwendung nicht nur unbedenklich, sondern für die tägliche Zahnschmelzhärtung sogar zu empfehlen.

Dies entspricht im übrigen auch den aktuellen Empfehlungen der unabhängigen zahnmedizinischen Fachgesellschaften. So schreibt die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) in Ihrer aktuellen Empfehlung zur Fluoridierung für Patienten (abrufbar unter www.dgzmk.de):

„Fluoridierungsmaßnahmen zielen darauf ab, eine möglichst optimale Kariesprävention zu erreichen. Dabei lässt sich nicht vermeiden, dass fluoridhaltige Präparate auch zum Teil verschluckt werden. Dies gilt insbesondere für kleine Kinder bis zum Alter von vier Jahren. Überhöhte Fluoridaufnahmen können dann an den bleibenden Zähnen zu ästhetischen Beeinträchtigungen in Form von weißen Schmelzflecken führen. Deshalb sollten definierte Grenzwerte nicht überschritten werden. Die entsprechenden Informationen können Sie von Ihrem Kinderarzt oder Zahnarzt erhalten. Vor dem Verschreiben von Fluoridpräparaten bzw. deren Anwendung werden Sie befragt, ob Sie bei Ihrem Kind bereits Fluoride verwenden (Fluoridanamnese). Dabei sollten auch der Konsum fluoridhaltiger Mineralwässer und spezielle Ernährungsgewohnheiten, die zu einer erhöhten Fluoridzufuhr führen, genannt werden. […] Grundsätzlich ist es für eine gute kariesprophylaktische Wirkung der Fluoride notwendig, diese kontinuierlich anzuwenden.“

Die Anwendung hochdosierter Arzneimittel zur Fluoridierung sollte generell wie die Anwendung jedes Arzneimittels bei Kindern möglichst in Absprache mit dem behandelnden Kinder-, bzw. Zahnarzt erfolgen.

Von trnd-Partner shiney: was ist der Unterschied zwischen der Paradontax, welche man in der Drogerie bekommt, und die, welche man in der Apotheke bekommt? Wir sind nämlich draufgekommen, dass bei der aus der Apotheke ein Inhaltsstoff mehr abgebildet ist und die Verpackung (kein Plastik) ist auch anders.

Grundsätzlich gibt es keinen Unterschied zwischen der parodontax® Zahncreme mit Fluorid, die in der Apotheke und im Drogeriemarkt erhältlich ist.

Möglicherweise ist die unterschiedliche Deklarierung auf ein unterschiedliches Alter der beiden Zahncremes zurückzuführen, da erst kürzlich das Tubenmaterial umgestellt worden ist und in diesem Zuge oftmals auch neue Anforderungen und Wünsche an Lesbarkeit oder Deklaration umgesetzt werden.

Zudem ist derzeit ausschließlich in Apotheken das parodontax® Gel mit Fluorid erhältlich.

Von trnd-Partner yamirosound: Gern würde ich aber wissen, inwiefern der gewünschte Effekt geschützt bleibt, wenn man sich gleich nach der Anwendung von Parodontax mit einer anderen Zahnpasta die Zähne putzt. Ist es tatsächlich sinnvoll, sich, wie ich es nun mache, eine Extra-Zahnputzzeit am Tag zu nehmen, damit man eben nicht gleich alle Wirkstoffe wieder fortputzt?

Die aktuellen Empfehlungen der zahnmedizinischen Fachgesellschaften zielen darauf ab, zweimal täglich mit einer fluoridhaltigen Zahncreme zu putzen. Dabei sollte der Fluoridgehalt dem Alter angepasst werden, speziell für Kinder unter 6 Jahren sollte auf einen niedrigeren Fluoridgehalt geachtet werden.

Diese zweimal tägliche Reinigung der Zähne ist bei guter Putztechnik auch ausreichend, um den Zahnbelag auf den Zähnen mit Zahncreme und Zahnbürste wirksam zu bekämpfen.

Häufigeres Zähneputzen ist aus der Sicht der Fluoridierung und der Zahnbelagsentfernung nicht notwendig und sollte vor dem Hintergrund einer Zahnschmelzschonung auch eher vermieden werden.

Von trnd-Partner maghamm: Also: die Erwachsenen finden die Zahnpasta toll, insbesondere für die Kinder ist der Geschmack aber sehr abschreckend. Irgendwie auch verständlich: bisher sind sie Kinderzahnpasta mit leckerem Erdbeeraroma gewöhnt, jetzt kommt Parodontax mit dem “besonderen” Geschmack. Ich hab den Tipp gegeben, in der Übergangszeit für die Kinder noch immer etwas von der Erdbeerzahnpasta zusammen mit Parodontax auf die Zahnbürste zu geben und das dann langsam “ausschleichen” zu lassen, bis reine Parodontax verwendet werden kann. Ich hab allerdings keine Ahnung, wie das schmeckt… Irgendwelche Wechselwirkungen zwischen Kinderzahnpasta und Parodontax sind ja eher nicht zu erwarten, oder was meint ihr dazu?

Von parodontax® gibt es zum aktuellen Zeitpunkt keine spezielle Kinderzahncreme.

Die Deutsche Gesellschaft für Mund-, Zahn- und Kieferheilkunde (DGZMK) empfiehlt in ihren Stellungnahmen und Patienteninformationen, ab dem 6. Lebensjahr zweimal täglich eine Fluoridzahncreme für Erwachsene zu verwenden. Für Kinder unter 6 Jahren wird eine fluoridreduzierte Zahncreme mit 500 ppm Fluorid (z.B. Odol-med3® Milchzahn Zahncreme) empfohlen. Diese Zahncremes sind in der Regel auch an den kindlichen Geschmack angepasst, um Kinder überhaupt an die Zahnpflege heranzuführen, damit Ihnen die Zahnpflege Spaß macht und sie gerne putzen.

parodontax® Zahncreme mit Fluorid kann als Erwachsenenzahncreme also für Kinder ab dem 6. Lebensjahr empfohlen werden.
Die erbsengroße Menge soll die Menge, die von Kindern möglicherweise verschluckt wird, beschränken, da sie das Ausspucken bis zum 6. Lebensjahr in der Regel noch nicht sicher beherrschen.

Da Kinder etwa ab dem 6. Lebensjahr mit dem ersten bleibenden Zahn dann eine Erwachsenenzahncreme mit normalem Fluoridgehalt (1000-1500 ppm Fluorid) verwenden sollten, gibt es auch spezielle Zahncremes für Kinder mit normalem Fluoridgehalt aber angepasstem milden Geschmack (z.B. Odol-med3® Junior Zahncreme).

Von trnd-Partner martirohit: Eine Frage habe ich noch: Ich habe starke Probleme mit Karies, verwende auch 1x pro Woche Elmex Gelee. In Paradontax ist ja auch Fluorid enthalten. Reicht das als Schutz aus oder sollte ich da doch noch mit einer zweiten
Zahncreme abwechseln?

Insbesondere von Patienten mit hohem Kariesrisiko, hoher Kariesprävalenz, dentiner Schmerzempfindlichkeit oder einem hohen Risiko für Zahnerosion (z.B. durch den häufigen Konsum von sauren Lebens- und Genussmitteln wie z.B. Obstsäften, Salat, etc.) sollte neben einer fluoridhaltigen Zahncreme in Absprache mit dem Zahnarzt ggf. ein Arzneimittel zur einmal wöchentlichen Zahnschmelzhärtung mit hohem Fluoridgehalt (12500 ppm Fluorid) verwendet werden.

Von trnd-Partner MonikaB1958: Kann die Zahncreme Gebisse verfärben, je nach Material?

Derartige Verfärbungen durch parodontax® Zahncreme sind uns bisher nicht bekannt geworden.

Wie bei natürlichen Zähnen kann die Verfärbung von Gebissen von vielen verschiedenen individuellen Faktoren abhängen, z.B. der Reinigung des Zahnersatzes, aber auch dem Genuss von verfärbenden Nahrungs- und Genussmitteln wie z.B. Kaffee, Tee oder Nikotin.

Da Zahncremes Abrasivstoffe zur Entfernung des Zahnbelags enthalten, die auf handelsübliche Prothesenmaterialien eine irreversible abtragende Wirkung ausüben können, sollte in diesen Fällen besser auf einen nicht-abrasiven Reinigungsschaum wie z.B. Corega® Purfrisch Reinigungsschaum oder auf Reinigungstabs (z.B. von Corega®) zurückgegriffen werden.

Von trnd-Partner AlonaSch: Ihr wisst nicht zufällig ob es so etwas schon mal auf dem Markt gegeben hat in Russland? Den NAMEN konnte sie mir nämlich nicht sagne. ich wollte es hier schon aufführen, aber sie konnte sich nicht erinnern.

parodontax® Zahncreme ist unter dem Namen parodontax® auch in Russland erhältlich.

Von trnd-Partner Pepsi05: Als ich berichtet habe, dass die neue Parodontax auch mit medizinischen Mundspülungen gemeinsam benutzt werden kann, kam bei uns die Frage auf, wie es denn dann mit normalen Mundspülungen ist (z.B. Listerine). Lässt die Wirkung vielleicht sogar schneller nach, wenn man mit einer alkoholhaltigen Spülung alles wieder “auswäscht”?

parodontax® Zahncreme kann auch zusammen mit medizinischen und kosmetischen Mundspül-Lösungen wie z.B. Listerine®, Odol-med3® oder z.B. mit der Sensodyne® Zahnspül-Lösung verwendet werden, da diese oft zusätzlich Fluorid enthalten, um auch den Zahnschmelz zu stärken.

Ausserdem enthalten die meisten Mundspül-Lösungen antibakterielle Inhaltsstoffe, die die Zahncreme darin unterstützen, den bakteriellen Biofilm auf den Zähnen zu bekämpfen.

Inwieweit die positiven Effekte von parodontax® Zahncreme durch die Verwendung von Listerine® beeinflusst werden ist leider noch nicht untersucht worden.

Klinische Studien von parodontax® Zahncreme zusammen mit parodontax® Mundwasser-Konzentrat haben jedoch gezeigt, dass auch beide Produkte gemeinsam verwendet einen positiven Effekt auf das Zahnfleisch haben und sie geeignet sind, gemeinsam die schädlichen Bakterien zu bekämpfen.

Von trnd-Partner Moonlighttwo: Ich habe morgens ein mal Mündspülung (Listerine) benutzt. Danach war aber das glatte Gefühl auf den Zähnen weg und es hat sich angefühlt als wäre ein Schleier über meine Zähne. Sollte man die Mundspülung ganz weglassen oder könnt ihr mir eine gute passende Mundspülung empfehlen?

Zu dem Effekt eines „Schleiers auf den Zähnen“ mit Listerine® Mundspül-Lösung können wir leider keine Aussage machen (siehe Beantwortung eine Fragen weiter oben).

Von trnd-Partner blackdog: Mir ist aufgefallen, dass wenn die Zahnpasta verflüssigt, was sie übrigens viel zu schenll wird und damit schneller verloffen ist, über die Hand läuft, fühlt man wie ein “Frischegefühl” auf der Haut. Was sich allerdings nicht gut anfühlt, sondern eher leicht beissend, als ob die Zahnpasta feuchtigkeit entziehen würde, wie kommt das?

Dieses Frischegefühl im Mund und wie in diesem versehentlichen Fall auch auf der Haut wird insbesondere durch die enthaltenen ätherischen Öle in der parodontax® Zahncreme vermittelt.

Von trnd-Partner buschel: Ich bin bereits von der tollen Wirkung auf mein Zahnfleisch ueberzeugt, aber wie es mit der Wirkung auf meine Zaehne aus? Ist die Zahncreme zwar stark gegen Parodontose, aber weniger stark gegen Karies (im Vergleich mit anderen Zahncremes)?

parodontax® Zahncreme mit Fluorid ist nicht nur zur täglichen Vorbeugung gegen Zahnfleischprobleme geeignet, sondern ganz im Gegenteil eine sehr geeignete Zahncreme für die tägliche Rundum-Pflege.

Durch das enthaltene Fluorid wird der Zahnschmelz gegen Säureattacken schädlicher Bakterien und aus Lebens- und Genussmitteln gestärkt.

Das enthaltene Mineralsalz Natriumbicarbonat hilft, den pH-Wert im Mund z.B. nach dem Verzehr von Nahrungsmitteln zu regulieren und so gegen Karies und direkte Säureattacken aus Lebensmitteln vorzubeugen.

Von trnd-Partner buschel: Ich habe hinsichtlich meiner Zaehne eine weniger sauberes GEfuehl. Ausserdem erscheinen Sie mir etwas gelber als sonst. Kann das an dem Gebrauch von Parodontax liegen?

parodontax® Zahncreme mit Fluorid hat eine sehr gute klinisch belegte Reinigungsleistung bei gleichzeitiger Schonung des Zahnschmelzes.

In parodontax® Zahncreme sind jedoch keine Bleichmittel oder andere Zahnweiß-Wirkstoffe enthalten. parodontax® Zahncreme ist durch ihren hohen Anteil an aktiven Inhaltsstoffen insbesondere zur täglichen Pflege des Zahnfleisches vorgesehen.

Die Frage nach der individuellen Zahnfarbe ist nur sehr schwer zu beantworten, da die Zahnfarbe von vielen verschiedenen und sehr unterschiedlichen Faktoren abhängt, darunter das tägliche Putzverhalten, die Speichelzusammensetzung, aber eben auch der Konsum von Nahrungs- und Genussmitteln wie Kaffee, Tee oder Nikotin.

Bei der Neigung zu stark verfärbten Zähnen kann möglicherweise die Verwendung einer speziellen Zahnweiss-Zahncreme sinnvoll sein.

Vielen Dank für Euer reges Interesse an unserer pardontax während des gesamten Projekts!

Diskussion

Meinungen der trnd-Partner


  • 24.04.09 - 18:54 Uhr

    von: Yvettte

    Danke für die zusätzlichen Infos !
    Diese waren wieder sehr ausführlich und hilfreich.


  • 27.04.09 - 17:38 Uhr

    von: kamelgoaway

    Habe wieder neue Erkenntnisse gewonnen.